Marmatherapie

Woher stammt das Wissen um die „Marmas“?

Historische Quellen erwähnen als Zeitpunkt der ersten schriftlichen Aufzeichnungen vedischer Texte bereits 6.000 – 1.500 v. Chr. Die klassische Ayurveda-Literatur „Charaka-Samhita“ (Innere Medizin) und Susruta-Samhita (Chirurgie) wurde im 8. bzw. 6. Jahrhundert v. Chr. verfasst. In der Susruta-Samhita werden 108 wichtige Energiepunkte (Marmas) beschrieben. Die Texte halten fest, dass die Vitalkraft des Menschen in den „Marmas“ versteckt ist, die als Verbindungspunkte verschiedener Körperstrukturen, d.h. ihres subtilen und manifesten Ausdruckes angesehen werden.

Die sanfte ayurvedische Energiepunktbehandlung

In vielen alten Medizinsystemen, vor allem Asiens, gibt es bedeutendes Heilwissen über besondere Energiepunkte am Körper. Die chinesischen Ärzte benutzten sie unter anderem für Akupunktur, Hitzeanwendung (Moxa) oder Stimulationsmassage. Einen ganz besonderen Stellenwert haben solche Energie- oder Vitalpunkte auch in der Medizin des alten Indien, dem Ayurveda. Sie werden hier „Marma“ genannt, was so viel heißt wie „empfindliche, verborgene oder auch lebenswichtige Stellen“.

Was sind Marmas?

Marmas gelten als „Sitz des Lebens“, die den Fluss der Lebensenergie (Prana) kontrollieren und regulieren. Sie sind die subtilen Steuerpunkte für alle geistigen und körperlichen Funktionen und bedürfen daher besonderer Aufmerksamkeit.

Sie sind vergleichbar mit den Akupunkturpunkten der Traditionellen Chinesischen Medizin. Viele Marmas sind aber größer und schließen oft die kleineren Akupunkturpunkte mit ein. Es gibt 108 Marmapunkte (Energiepunkte). An diesen Vitalpunkten treten konzentriert Informationen des Organismus, seiner Organe und Organsysteme aber auch Bewusstseinsinhalte und Gefühle an die Körperoberfläche. Marmas sind aus ayurvedischer Sicht die Schnittstellen von Geist, Körper und Bewusstsein.

Die Marmas sind Punkte, an denen viele Nervenbahnen entlanglaufen, eine sanfte Stimulation wird von uns instinktiv als angenehm empfunden.

Prana, Lebensenergie und Nadis, die Energiekanäle

Alle Marmas sind durch Energiekanäle, sogenannte Nadis, vernetzt, vergleichbar und zum Teil identisch mit den Meridianen der TCM. Die ayurvedischen Texte sprechen von 72.000 solcher Energiebahnen, die dem Herzen entspringen. In ihnen fließt die Lebensenergie Prana, die sich in den Marmapunkten konzentriert.

Marmabehandlung

Je nach Dauer individuell 15 – 60 Minuten, zeitabhängig: 1 Euro/Min

Kalari Kizhi – lösende Kräuterbeutel-Ausführung

Lokale Massage mit einem kräutergefüllten Beutel (Kizhi) und hochwertigen Ölen, speziellen Massagegriffen: lösend und stimulierend. Anwendung bei steifen, schmerzenden bzw. eingeschränkten Gelenken, Kopf- und Nackenschmerzen, Ablagerungen in den Gelenken, Schwellungen und Ansammlungen im Gewebe, Verhärtungen bzw. Blockaden in Muskeln, Sehnen und Gelenken.

Erstausführung  je nach Umfang 30 – 60 Min. – zeitabhängig: 1 Euro/Min.

Inklusive einmaliges Erstellen des Kräuterbeutels